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von Ohrwürmern und selbst gemachten Guezli

Nach dem ereignisvollen Anreisetag gibt es wahrscheinlich kaum jemand, der nicht gut geschlafen hat. Vielleicht nicht ganz so lang, aber gut. Aber wer die Singwoche kennt, weiss: Kurze Nächte gehören hier schon fast zum guten Ton. Jedenfalls je älter die Woche wird...

Vorderhand ist aber Sonntag und zum Sonntagszmorge gibt es frischen Zopf (und natürlich eine grosse Auswahl am Zmorgebuffet). Nachdem sich alle für den Tag gestärkt haben, startet das Programm mit den Chorproben, gemeinsamem Tanzen und am Nachmittag mit den verschiedenen Instrumentalgruppen.

In der Mittagspause hält ausserdem der Unterstützungsverein seine jährliche Generalversammlung ab. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilnahme an der Singwoche für alle zu ermöglichen, auch wenn die finanziellen Mittel knapp sind.

Spätestens bis zum Abendessen haben sich die ersten Ohrwürmer eingenistet. Aber zum Glück sind diese Tierchen harmlos und es sind keine Folgeschäden zu erwarten. So kommt es immer wieder vor, dass jemand auf der Terrasse oder im Foyer oder im Gang eine Melodie pfeift oder beim Kaffee trinken mit dem Fuss wippt. Auch das ist durchaus normal in einer Singwoche.

Im Abendprogramm wird heute gesungen. Jung bis Alt haben sich in der Cafeteria rund um das Klavier versammelt und schmettern abwechslungsweise Singwoche-Evergreens, aber auch neue Lieder aus der ganzen Welt. So vergeht die Zeit im Flug. Und wenn das Programm zu Ende ist, bleiben einfach alle sitzen und wollen noch mehr. Und so geht der Singabend fliessend in gemütliches Zusammensein mit Live-Musik und Tanz über. Und auch das ist durchaus normal in einer Singwoche.

Und was hat das alles mit selbst gemachten Guezli zu tun, werden Sie sich nun fragen. Nun, mit etwas Glück, und wenn Sie ganz nett fragen, gibt es diese beim späten Zusammensitzen, das sich bis lange nach Mitternacht hinziehen kann.....